Frieda ist da!

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Frieda hat Alzheimer. Als ihre Haushälterin zu Tode kommt, muss sie ihr vertrautes Zuhause im Geranienweg verlassen und in ein Pflegeheim ziehen. Dort hält die agile Dame nicht nur die Pflegekräfte und ihre Mitbewohner auf Trab, sondern auch die Polizei. Denn während die Beamten nach einem Brandanschlag im Heim ermitteln, verschwindet Frieda auf mysteriöse Weise spurlos. Georg Maindl, der ermittelnde Hauptkommissar, ist gerade frisch aus seiner oberbayerischen Heimat nach Wiesbaden gezogen. Gestresst von der Hektik der betriebsamen Rhein-Main-Region und von Heimweh geplagt, muss er auch noch einen weiteren Mordfall aufklären: Auf einem Aussiedlerhof am Rande des Taunus wurde ein alter Mann auf grausame Weise hingerichtet. Eine bei der Leiche gefundene Botschaft, die den Mord mit einem Ereignis in einem kleinen polnischen Städtchen im Oktober 1939 in Verbindung bringt, führt Maindl auf die Spur einer Gruppe von Altnazis. Die Fährte der Täter weist zurück auf längst vergangene Ereignisse zu Beginn des Zweiten Weltkrieges. Weiterhelfen kann nur Frieda, die gewitzte, demenzkranke Dame, die zwar zeitweise ihren eigenen Sohn nicht mehr wiedererkennt, aber dennoch das richtige Gespür für Menschen und deren Handeln besitzt.

Auf humorvolle und spannende Weise taucht der Leser in die Gedankenwelt der an Alzheimer erkrankten Frieda ein. Die „Blackouts“ der liebenswerten alten Dame sorgen im Krimi für manch überraschende Wendung – um das Vergessen, Erinnern und um lange Verdrängtes dreht sich auch die Krimihandlung, die den Leser von Anfang bis Ende in ihren Bann zieht.

„Frieda – Ein Demenz-Krimi“ ist ab heute über den Deutschen Buchhandel und alle bekannten Online-Buchhandlungen erhältlich.