Neuer Roman von Meike K.- Fehrmann: „Warum Herr Hagebeck sterben muss“

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Ab dem 19.1.2015 ist mein neuer Roman „Warum Herr Hagebeck sterben muss“ als Paperback in allen Online-Buchhandlungen und natürlich auch in den Buchhandlungen vor Ort erhältlich (ISBN: 9-783734-749049). Ich freue mich und hoffe, dass das Buch viele Leser und Leserinnen findet!

Worum es geht:

Lukas, Anne, Kevin und Alex entdecken eine traurige Gemeinsamkeit: Ihre Väter trinken häufig einen über den Durst und machen mit ihrer Sucht das Familienleben nahezu unerträglich. Da von Erwachsenen keine Hilfe zu erwarten ist, müssen die vier selbst aktiv werden und hecken schon bald einen ungeheuerlichen Plan aus.

„Die Idee mit der Pisse kam mir ganz spontan. Mein Hund Charlie hatte es sich zur Gewohnheit gemacht, in seinen leeren Trinknapf zu pinkeln. Gelblich schimmerte das Nass in dem Napf und ich goss es vorsichtig über der Spüle in die noch halbvolle Rumflasche, die ich im Keller gefunden hatte. Meine Hände zitterten ein wenig, weil ich so nervös war. Sie durften mich auf keinen Fall dabei erwischen! Iiii! Ein paar Tropfen gingen daneben. Zum Schluss schüttelte ich die Flasche vorsichtig, so dass der Inhalt hin und her schwappte, und dann brachte ich sie wieder zurück in das Versteck. Dass sie ein bisschen voller als vorher war, würde er wohl kaum bemerken und der Pissegestank wurde vom Geruch des hochprozentigen Alkohols übertüncht. Ich wollte, dass ihm richtig schlecht wurde, damit er dachte, er würde Alkohol nicht mehr vertragen, und dann mit dem Trinken aufhörte.“

Ein spannender Roman über Alkoholsucht von Eltern, Co-Abhängigkeit und Freundschaft. Mit Anhang und Infos zur Erkrankung und Hilfsangeboten. Trotz der ernsten Thematik hat die Geschichte aber auch lustige Elemente und ich würde mich freuen, wenn viele das Buch lesen!

Hagebeck-Cover_12.01.2015_Druck

(Fotos Cover: janifest/fotolia.com & aramis56/fotolia.com)

„Warum Herr Hagebeck sterben muss“ ist auch ein Appell an Erwachsene, die Würde von Kindern zu schützen und betroffene Kinder und Jugendliche frühzeitig zu unterstützen, nicht erst wenn sie explizit darum bitten.