Wird in Traunstein genug für die Kultur getan? – Nachklang zur Podiumsdiskussion

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Bericht_Traunstein versus Kultur

Tja, wird in Traunstein genug für Kultur getan? Das ist die Frage, die leider auch nach der Diskussionsrunde offen geblieben ist. Denn was ist schon „genug“? Die Definitionen sind sehr unterschiedlich. Was für den Oberbürgermeister „genug“ ist, ist für uns Kulturschaffende eben häufig nicht genug… Und das leidige Thema Ehrenamt…

Ich möchte ja nicht pingelig sein, ABER: In dem Bericht werde ich nicht ganz richtig zitiert. Es heißt da: „Meike K.-Fehrmann, Vorsitzende der Chiemgau-Autoren, betonte, dass in ihrem Verein viel über persönliche Beziehungen laufe (…).“ Das stimmt zwar, aber das kleine Wörtchen „nur“ fehlt. Denn das war genau mein Punkt: In Traunstein läuft so ziemlich ALLES NUR über Beziehungen. Wer Strukturen nutzt, kommt kaum voran. Für mich ist das ein kleiner, aber feiner Unterschied…

Quelle: Trostberger Tagblatt vom 29.07.2017
(im Traunsteiner Tagblatt ist der Artikel auch erschienen, allerdings ohne Foto. Platzsparen ist wohl angesagt, liebe Kulturredaktion. Was das Sparen angeht, liegt ihr im Kulturbereich somit voll im Trend…)