Herr Hagebeck als Schullektüre

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Es war ein merkwürdiges Gefühl, als ich erfahren habe, dass mein Jugendroman „Warum Herr Hagebeck sterben muss“ als Schullektüre von den 8.Klassen eines Gymnasiums gelesen wird. Mussten wir nicht damals noch Günter Grass und Gudrun Pausewang lesen? Heute steht Meike K.-Fehrmann auf dem Stundenplan??? 🙂

Mir gehen dazu viele Gedanken durch den Kopf: Ist das ein Zeichen für das sinkende Niveau an deutschen Schulen? Muss ich aufpassen, dass meine Geschichten nicht zu gewöhnlich werden? Oder bin ich vielleicht einfach sehr viel besser, als ich von mir denke? Ich möchte das gerne als Kompliment an meine schriftstellerische Leistung sehen. Immerhin geht es in dem Roman um ein ernstes Thema, das mir ein persönliches Anliegen ist: Alkoholsucht von Eltern und Co-Abhängigkeit.

Am 6. Juli gebe ich eine Lesung in der Stadtbücherei für eben diese 8.Klassen. Bin gespannt, was sie für Fragen stellen. Ob ihnen die Lektüre gefallen hat?

Heute Nachmittag bin ich zur Präsentation der Abschlussprojekte der SchülerInnen an der Montessori Schule in Traunstein eingeladen. Eine Schülerin hat für ihre Abschlussarbeit nämlich auf der Grundlage meines Romans ein Bühnenbild entworfen. Ich durfte gestern schon einen Blick in ihre Arbeit werfen und bin ganz fasziniert. Das ist alles ganz schön aufregend!

Ach ja: Die Premiere des Bühnenstücks von „Warum Herr Hagebeck sterben muss“ ist am 16. Juli im Kulturhaus Chiemgau in Traunstein! Seid ihr dabei?

Hagebeck-Cover_vorne