Wenn Bücher Straffällige zum Nachdenken bringen sollen

Leseweisungen – so lautet die offizielle Bezeichnung, wenn jugendliche Straftäter, begleitet von einer Sozialpädagogin, ein Buch lesen müssen, um sich mit ihren Taten auseinanderzusetzen. „Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zum Denken zu verleiten“ wusste schon die 1830 geborene Dramatikerin und Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, die mit ihren Büchern gegen die vorherrschenden Gedanken ihrer Zeit anzukämpfen versuchte, um den Humanismus voranzutreiben. In Dachau hat sich die Leseweisung bereits seit einigen Jahren bewährt. Leseweisungen in Dachau / Die Süddeutsche

Ob sie sich auch in Traunstein etablieren wird, darüber werde ich euch schon bald berichten. Es wird spannend! 😉

Ebner-Eschenbach

(Marie Ebner-Eschenbach, Foto: creative commons Wikimedia.org)

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